Mediterrane Mauerspinne verschmutzt nun auch deutsche Hausfassaden

Nach Deutschland eingewandert ist die Mauerspinne (lat.: Dictynacivica) aus dem Mittelmeerraum, als Folge der allgemeinen Klimaerwärmung. Das regenscheue und wärmeliebende Tier findet man bei einem Befall vor allem an regengeschützten, hellen Ost- und Südfassaden von Häusern. So erleichtert sich die Spinne die Nahrungssuche, denn ihre bevorzugten Beuteinsekten suchen bei schlechtem Wetter ebenfalls Schutz an genau diesen Orten; zusätzlich wird die Beute vom reflektierten Licht der hellen Fassaden angezogen. Erkennbare Merkmale der Mauerspinne sind ihre Größe von zwei bis drei Millimetern und ihre Netze mit einem Durchmesser von drei bis fünf Zentimetern.

Die Mauerspinne stellt für Mensch und Tier kein direktes Gesundheitsrisiko dar; der von ihr angerichtete Schaden ist eher ästhetischer Natur. In ihren zahlreichen Netzen verfangen sich nämlich Dreck und Staub und diese erwecken den Eindruck einer schmutzigen, mit dunklen Flecken übersäten Fassade.

Die bloße Entfernung der Mauerspinne und ihrer Netze z. B. durch Druckluft ist meistens nur eine vorübergehende Lösung, denn dieses hartnäckige Tier ist ein Wiederholungstäter und kehrt gerne an die von ihm bevorzugten Fassaden zurück. Sollten Sie dem Spinnenbefall nicht mehr Herr werden, empfiehlt es sich daher eine professionelle Schädlingsbekämpfung in Betracht zu ziehen.


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